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Zwang in der Pflege vermeiden

12. Jun 2018

Am 18. April 2018 hat in Berlin unter dem Titel „Zwang in der Pflege. Von Heils- und Unheilsdynamiken“ die jährliche Kooperationsveranstaltung vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik und der Katholischer Akademie Berlin mit Fachkonsultation und öffentlichem Akademieabend stattgefunden. Die Veranstaltung griff die aktuelle Debatte um den Einsatz von Zwangsmaßnahmen in der Pflege auf. In Situationen von Pflege und Betreuung, insbesondere bei psychiatrischen Erkrankungen oder bei Personen mit starken körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen kann die Autonomie von Patienten und Pflegebedürftigen in verschiedener Weise eingeschränkt werden. Pflegebeziehungen bergen hohe Risiken, Probleme und Überforderungen mit der Anwendung von Gewalt und Zwang zu beantworten und die Integrität des Betroffenen zu verletzen. Nicht alle Anwendungen von Zwang seien jedoch illegitim: Selbstgefährdung wie auch Gefährdung anderer können Zwangsmaßnahmen rechtlich legitimieren, doch ist dieses Feld zugleich hoch umstritten. Diskutiert wurde daher vor allem die Frage, was auf politischer und praktischer Ebene geschehen muss, um Gewaltanwendung in der Pflege zu unterbinden, den Einsatz notwendig gebotener Zwangsmaßnahmen zu kontrollieren und möglichst zu reduzieren.

(Quelle: CAREkonkret)



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