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Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

14. Jun 2019

Viele Krebspatienten befürchten, dass durch Wärme jeglicher Art die Tumorerkrankung erneut ausbrechen oder sich beschleunigen könnte. Eine weitere Sorge: Tumorzellen könnten sich durch Massieren, Drücken oder Kneten im Körper verbreiten. „Für beides gibt es derzeit keine belastbaren Beweise. Wir empfeheln aber grundsätzlich im Vorfeld ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt“, so Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Ein heißes Bad oder ein Saunagang können jedoch den Kreislauf belasten. Denn während und oft auch noch nach einer Behandlung verkraftet der Körper zu viel Wärme eventuell nicht. In Anbetracht der besonderen Situation von Krebspatientinnen und -patienten sei es daher ratsam, vorsichtig zu sein, so Weg-Remers. „Bei der Entscheidung für bestimmte Wellnessangebote ist immer die indviduelle Situation des Patienten ausschlaggebend.“ So hat etwa der eine Patient trotz Strahlen- oder Chemotherapie keine Probleme mit der Haut, der andere hingegen zeigt nach einer Fangopackung starke Hautreaktionen. Wurden Lymphknoten entfernt oder berstrahlt, steigern Wärme oder unsachgemäße Manipulation das Risiko für ein Lymphödem. Auch eine mögliche Allergiegefahr durch ätherische Öle oder die zu erwartende Keimbelastung in Schwimmbädern und Wellness-Einrichtungen können insbesondee für Krebspatienten problematisch sein. Diese sollten sich für eine Einschätzung an den behandelnden Arzt wenden. Weitere Informationen unter: www.krebsinformationsdienst.de

(Quelle: Einblick)



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