Wir helfen Ihnen dort zu sein, wo Sie am liebsten sind - zu Hause

Migranten haben es schwer

26. Sep 2018

Laut einer am Dienstag vergangener Woche in Düsseldorf veröffentlichten Studie haben 14 Prozent der Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen einen Migrationshintergrund, im ambulanten Sektor sind es elf Prozent. Bei den Arbeitsbedingungen seien deutliche Unterschiede zwischen Pflegekräften mit und ohne Migrationshintergrund erkennbar, erklärte Studienautorin Hildegard Theobald von der Universität Vechta, deren Untersuchung von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Unbezahlte Überstunden machen demnach 41 Prozent der Migranten und 18 Prozent der anderen Beschäftigten. Zudem erfahren Migranten, die in der Pflege arbeiten, wenig Wertschätzung. Von ausländerfeindlichen Kommentaren sind laut Studie 15 Prozent betroffen. Wie die Untersuchung weiter ergab, klagen auch Pflegekräfte in Schweden und Japan über Zeitdruck, Erschöpfung und prekäre Arbeitsverhältnisse. Allerdings habe Schweden immerhin eine umfassende Qualifizierungsstrategie für die Beschäftigten.

(Quelle: carekonkret)



« Weitere Beiträge in "Aktuelles"
Newsletter