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Grippeimpfung trotz Krebs? Ja – gerade dann!

29. Mai 2019

Wer geschwächt ist, für den kann eine Influenza (nicht ein grippaler Infekt) gefährllch werden. Insbesondere eine bakterielle Lungenentzündung kann schwere Komplikationen verursachen. Aber auch Viren haben bei Grippekranken leichtes Spiel. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums empfiehlt Krebsbetroffenen daher, mit den behandelnden Ärzten zu klären, ob für sie eine Grippeimpfung sinnvoll ist und der Impfstoff trotz der Erkrankung vertragen wird oder nicht. Insgesamt gibt es nur wenige Hindernisse, die gegen eine Grippeimpfung sprechen: zum Beispiel Fieber über 38,5 Grad, eine akute schwere Infektion oder eine Allergie gegen die Eiweiße im Impfstoff. Ist eine Chemotherapie geplant, sollte die Grippeimpfung spätestens zwei Wochen vor Beginn erfolgen oder in einer Therapiepause nachgeholt werden, wenn es die Blutwerte erlauben. Bei hoher Infektionsgefahr kann die Impfung aber noch mit Beginn der Therapie erfolgen.

(Quelle: Krebsinformationsdienst)



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