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Finanzreserven der Kassen steigen

12. Jan 2018

Das Geldpolster der gesetzlichen Krankenversicherung ist in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres auf 24 Milliarden Euro gestiegen. Das sind knapp zwei Milliarden mehr als nach den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Die einzelnen Kassen verzeichneten rund 2,52 Milliarden Euro Überschüsse, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Damit stiegen die Reserven der Kassen bis Ende September 2017 auf 18,6 Milliarden Euro. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) rief die Kassen dazu auf, ihre Spielräume für „hochwertige Leistungen bei attraktiven Beiträgen“ auszuschöpfen. Den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz hatte Gröhe um 0,1 Punkte auf 1 Prozent abgesenkt. Die einzelnen Kassen legen aber selbst fest, in welcher Höhe sie den Aufschlag allein auf Kosten der Kassenmitglieder nehmen. Beim Gesundheitsfonds, die Geldsammel- und verteilstelle der Krankenversicherung, übersteigen die Ausgaben die Einnahmen um 3,7 Milliarden Euro. Zum Jahresende hatte die Fondsreserve noch 9,1 Milliarden Euro betragen. Da erst im vierten Quartal Einnahmen aus Weihnachts- und Urlaubsgeld in den Fonds-Ausgaben die Einnahmen im Gesamtjahr nur noch um rund 600 Millionen Euro übersteigen.

(Quelle: CAREkonkret)



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