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Antrag auf Leistungen: Für Kassen gilt die 25 Arbeitstage-Frist

11. Jun 2018

Pflegekassen müssen Pflegebedürftigen seit Jahresbeginn wieder innerhalb von 25 Arbeitstagen mitteilen, wie sie über ihren Antrag auf Pflegeleistungen entschieden haben. Darauf hat die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hingewiesen. In besonderen Fällen müsse die Mitteilung sogar noch schneller erfolgen. Wegen der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade war die 25 Arbeitstage-Frist 2017 ausgesetzt gewesen, sofern keine besonders dringende Entscheidung nötig war. Erfolgt der Bescheid der Pflegekasse nicht binnen dieser Frist und ist die Kasse für die Verzögerung verantwortlich, muss sie den Angaben zufolge für jede Woche nach Fristablauf 70 Euro an den Antragsteller zahlen. Dies gilt aber nicht, wenn der Versicherte im Pflegeheim lebt und bereits mindestens Pflegegrad 2 hat. „Bei uns haben sich viele Betroffene gemeldet, die teilweise monatelang auf die Begutachtung und die Entscheidung warten mussten“, erklärt Gisela Rohmann von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Es ist gut, dass die langen Wartezeiten nun vorbei sind und die Versicherten schnell wissen, wie sie die Pflege organisieren können.“

(Quelle: PflegePartner)



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