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26.
Mrz
2019

Alternative zu Antibiotika?

Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover ist es gelungen, in einem Bioreaktor aus menschlichen Stammzellen große Mengen von Blutzellen herzustellen. Das berichten sie im Fachmagazin Nature Communications. Der Fokus lag zunächst auf einem bestimmten Typ von Zellen, den sogenannten Makrophagen (Fresszellen). Mit ihnen konnte im Tierversuch eine Lungenerkrankung aufgrund einer Infektion mit gefährlichen Pseudomonas-Bakterien abgemildert werden. Die Wissenschaftler hoffen auf die Entwicklung einer Alternative zu Antibiotika auch bei anderen bakteriellen Infektionen. Die Zellproduktion ließe sich in wenigen Schritten auf größere Bioreaktoren übertragen, um Mengen in industriellem Maßstab zu gewinnen.

(Quelle: Apotheken Umschau)

25.
Mrz
2019

Minus in Höhe von 3,5 Milliarden Euro

Die gesetzliche Pflegeversicherung hat im vergangenen Jahr ein Minus in Höhe von 3,55 Milliarden Euro verbucht. Das teilte der Spitzenverband der Gestzlichen Krankenversicherungen (GKV) am Samstag auf dpa-Anfrage mit. Die Rücklagen seien dadurch auf rund 3,4 Milliarden Euro zusammengeschmolzen. Ein Defizit in ähnlicher Größenordnung war für 2018 bereits erwartet worden. Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger ausgibt.

Beitragssatz bis 2021 stabil?

Ohne die Beitragserhöhung um 0,5 Prozentpunkte zu Jahresbeginn hätte man jetzt „ein erhebliches finanzielles Problem“, sagte GKV-Chef Gernot Kiefer. Dank der Beitragsanhebung bestehe die Chance, die Rücklagen wieder auzufüllen. „Gute sechs Milliarden sollten es sein, alles andere wäre kritisch.“ Wenn die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt anhalte, könne man wohl bis 2021 mit dem neuen Beitragssatz auskommen. Allerdings bringe das Reformprogramm von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch nenneswerte Ausgabensteigerungen mit sich.

(Quelle: CAREkonkret)

22.
Mrz
2019

Zu Hause pflegen und gesund bleiben

Viele Beschäftigte kümmern sich vor oder nach der Arbeit um pflegebedürftige Angehörige. Etwa 70 Prozent der über zwei Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden aktuell in häuslicher Pflege betreut. Dadurch entsteht eine Doppelbelastung: Die Beschäftigten müssen die Pflege von Angehörigen und ihre Berufstätigkeit irgendwie unter einen Hut bringen. Zudem müssen sie die Balance finden zwischen den Anforderungen der häuslichen Pflege sowie den eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Um pflegende Angehöige zu unterstützen, gibt die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) zweimal im Jahr ein Pflege-Magazin heraus. Dieses berichtet über aktuelle Themen rund um die häusliche Pflege und liefert hilfreiche Informationen. Die Ausgaben des Magazins können kostenfrei auf der Website von DSH heruntergeladen oder als Printexemplar kostenfrei bestellt werden. ♦www.das-sichere-haus.de →Pflege-Magazin

(Quelle: arbeit + gesundheit)

21.
Mrz
2019

Rechnungshof moniert schleppende Vernetzung

Der Bundesrechnungshof moniert ein zu schleppendes Tempo bei der digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens. Er dringt auf ein stärkeres Eingreifen der Politik. 15 Jahre nach Beginn des Projektes einer gemeinsamen Datenautobahn sei lediglich ein Teil der Praxen angeschlossen, heißt es in einem Bericht für den Bundestag. Demnach habe die elektronische Gesundheitskarte bislang „keinen konkreten Mehrwert für Leistungserbringer und Versicherte, da Online-Anwendungen noch nicht etabliert sind. Die Rechnungsprüfer empfeheln, die „Allzuständigkeit“ der mit dem Aufbau der Datennetze beauftragten Gematik-Gesellschaft zu durchbrechen. Vielmehr solle das Bundesgesundheitsministerium „richtungsweisende Entscheidungen“ selbst treffen oder von einer seiner Organisationen treffen lassen. Träger der Gematik sind die Spitzenverbände von gesetzlichen Krankenkassen, Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern. Nach jahrelangem Gezerre will auch die Bundesregierung mehr Tempo. Im Koalitionsvertrag ist bis 2021 die Einführung elektronischer Patientenakten vereinbart, die Versicherte freiwillig nutzen können – auch per Smartphone.

(Quelle: CAREkonkret)

20.
Mrz
2019

Ökonom: höhere Beiträge für Pflegeversicherung nötig

Der Rentenexperte und lanjährige Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert G. Wagner, hat sich für höhere Beiträge zur Pflegeversicherung ausgesprochen. Damit sollten für Menschen, die ihre Angehörigen selbst pflegen, höhere Rentenanwartschaften ermöglicht werden, schreibt Wagner in einem Gastbeitrag für den Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“: „Die Kindererziehung kann ein Vorbild sein, wo für jedes Kind die Erziehungsperson Rentenanwartschaften erhält, die so hoch sind, wie sie sich in drei Jahren aus einem Durchschnittslohn ergeben würden“, argumentiert Wagner.

(Quelle: CAREkonkret)

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