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10.
Mai
2019

Terminservicegesetz beschlossen

Der Bundestag hat das TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz) beschlossen. Daraus geht unter anderem hervor: Reine Betreuungsdienste – bislang zuständig für Haushaltshilfe, Gespräche führen, gedächtnisfördernde Beschäftigung oder Spaziergänge – werden für die Leistungserbringung von Sachleistungen in der ambulanten Pflege zugelassen. „Damit verbessert sich die Pflege zu Hause, weil mehr Berufsgruppen zur Versorgung zur Verfügung stehen“, heißt es aus dem Bundesgesundheitsministerium. Erste Reaktion aus der ambulanten Pflege in den Sozialen Netzwerken (etwa bei Facebook) fielen eher verhalten aus.

Die Betreuungsdienste müssen laut  § 71 Absatz 1a SGB XI entsprechende Verträge mit den Landesverbänden der Pflegekassen abschließen. Nach Abschluss des Vertrags werden sie nach dem Gesetzeslaut genauso behandelt wie Pflegedienste nach dem SGB XI, das heißt sie können im Rahmen des Sachleistungsbudgets nach § 36 SGB XI Betreuungsleistungen erbringen und direkt mit den Pflegekassen abrechnen. Das Gesetz soll voraussichtlich zum 1. Mai 2019 in Kraft treten und ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

Als Leistungserbringerverband in Nordrhein-Westfalen weist der LfK darauf hin, dass die Vorgaben des Gesetzes bezüglich der Betreuungsdienste nicht zu verwechslen sind mit den landesrechtlichen Bestimmungen aus der so genannten AnFöVO (Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstüzung im Alltag in Nordrhein-Westfalen).

(Quelle: Häusliche Pflege)

09.
Mai
2019

Verbraucherschutz im grauen Markt

Um Angehörige bei Fragen der 24-Stunden-Betreuung zu unterstützen, haben die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen ein Info-Telefon gestartet. Als Teil des Projekts „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken“ werden dort Betroffene beraten. Die Verbraucherzentralen bitten außerdem Menschen, die bereits einen Vertrag zur häuslichen 24-Stunden-Pflege abgeschlossen haben, die Vertragsdokumente an mail@pflegevertraege.de zu senden. Die Unterlagen werden dann auf rechtliche Probleme hin untersucht. So gewonnene Erkenntnisse sollen in Zukunft zur Lösung oder Vermeidung solcher Probleme beitragen. Die Verbraucherzentralen planen darüber hinaus Marktchecks und Umfragen zur 24-Stunden-Betreuung. ♦pflegevertraege.de

(Quelle: CAREkonkret)

08.
Mai
2019

Rüddel: Angehörige könnten im Heim mit anpacken

Der Vorsitzende des Gesundheitsauschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), hat in einem Interwiev mit dem Deutschlandfunk vorgeschlagen, dass sich Angehörige im Pflegeheim aktiv beteiligen könnten, um Kosten zu sparen. Hintergrund sind die steigenden Eigenanteile in der Pflege, die nach Rüddels Meinung durch einen Steuerzuschuss gesenkt werden könnten. Aber auch Familienangehörige könnten hauswirtschaftliche Leistungen übernehmen, so Rüddel im Interwiev. „Wenn jemand vom ambulanten Bereich in den stationären Bereich wechselt, fällt Familie weg und fällt Krankenversicherung weg, und da bleibt dann nur die Pflegeversicherung übrig und die Eigenanteile wachsen dadurch. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass man Strukturen schafft, dass auch Familien im stationären Umfeld hauswirtschaftliche Leistungen erbringen können für ihre Pflegebedürftigen, um dadurch die Eigenanteile zu begrenzen“, so der CDU-Politiker gegenüber dem Deutschlandfunk. Laut Rüddel könnten die Angehörigen das Essen reichen oder das Zimmer reinigen. „Ich möchte einfach, dass man darüber nachdenkt“, so Rüddel über seinen Vorschlag.

(Quelle: CAREkonkret)

07.
Mai
2019

Aktiv den Druck senken

Regelmäßiges Ausdauer- oder Kraftraining kann zu hohen Blutdruck ebenso gut senken wie Medikamente. So lautet das Fazit einer Analyse im British Journal of Sports Medicine. Die Studie bekräftigt die Empfehlung an Menschen mit Bluthochdruck, mehr Sport zu treiben. Viele, die dies tun, können die Dosis ihrer Blutdrucksenker reduzieren, eventuell die medikamentöse Therapie – in Abstimmung mit dem Arzt – sogar ganz absetzen.

(Quelle: Apotheken Umschau)

06.
Mai
2019

Vollkorn für ein längeres Leben

Volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Wer davon viel isst, lebt länger und gesünder. Das zeigten Forscher aus Neuseeland in einer Überblicksstudie im Fachblatt Lancet. Menschen, die besonders viele Ballststoffe und Vollkornprodukte zu sich nehmen, haben demnach im Vergleich zu jenen, die besonders wenig davon konsumieren, ein um 15 bis 30 Prozent niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs. Eine einfache Möglichkeit, seinen Speiseplan entsprechend zu bereichern: bei Brot, Nudeln und Reis die Vollkorn-Variante wählen. Viele Ballaststoffe enthalten auch Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Paprika, Rote Beete sowie Beerenfrüchte.

(Quelle: Apotheken Umschau)

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