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17.
Mai
2019

Wissenschaftler: Ausländisches Personal löst Probleme nicht

Pflegekräfte aus dem Ausland sind nach den Worten des Sozialwissenschaftlers Stefan Sell keine Lösung für den Pflegenotstand. „Auch wenn etwa zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland Menschen mit einer anderen Nationalität sind, werden wir das Problem mit Arbeitskräften aus der Zuwanderung nicht lösen können“, sagte der Professor der Hochschule Koblenz am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung inNeuss. „Woher sollen diese Menschen aus vielfach ganz anderen Kulturkreisen denn die Geschichte, die Kultur und die Sprache der alten Menschen hier bei uns kennen?“

Sell wies auch darauf hin, dass es keinen bundes- oder landesweiten Arbeitsmarkt für Altenpflegekräfte in Deutschland gibt. „Das ist ein lokaler, wenn überhaupt ein regionaler Arbeitsmarkt“, betonte er. 80 Prozent derjenigen, die diesen Beruf erlernten, würden in ihrem Berufsleben nicht aus ihrer jeweiligen Region herauskommen.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, kritisierte, dass aufgrund der besseren Bezahlung von Pflegepersonal in Krankenhäusern vielfach Pflegekräfte aus der Altenpflege abgeworben würden. Es gehe nicht mehr länger an, dass die Altenpflege mit teilweise bis zu 700 Euro  im Monat weniger bezahlt würde als die Pflege im Krankenhaus, erklärte er.

(Quelle: Häusliche Pflege)

16.
Mai
2019

Dienstrad wird steuerlich attraktiver

Seit Anfang des Jahres gibt es umfassende Steuererleichterungen für Dienstfahrräder: Stellt der Pflegedienst das Rad seinem Arbeitnehmer zusätzlich zum Lohn zur Verfügung, muss der Mitarbeiter für private Fahrten keinen geldwerten Vorteil mehr versteuern. Nun profitieren auch Arbeitnehmer, die ihr Dienstfahrrad im Rahmen einer Gehaltsumwandlung erhalten. Wird das Rad erstmals im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis Ende 2021 zur Verfügung gestellt, greift nun auch bei einer Entgeltumwandlung eine Steuervergünstigung: Arbeitnehmer müssen dann nur noch den halben Bruttolistenpreis des Rads als geldwerten Vorteil versteuern. Das gestattet ein aktueller Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder vom 13. März dieses Jahres.

(Quelle: CAREkonkret)

15.
Mai
2019

Hilfsmittelkatalog aktualisiert

Die Krankenkassen haben den Katalog für Hilfsmittel bei Krankheit und Pflege überarbeitet. Künftig müssen die Versicherten zunächst darüber aufgeklärt werden, welche Hilfsmittel die Krankenkassen bezahlen. Erst danach sollen ihnen teurere Produkte vorgestellt werden, für die sie zuzahlen müssen. Außerdem soll die individuelle Situation des Patienten eine stärkere Rolle bei der Auswahl des Hilfsmittel spielen. Insgesamt sind rund 32.500 verschiedene Produkte im Hilfsmittel – und Pflegemittelverzeichnis aufgeführt. ♦ www.gkv-spitzenverband.de

(Quelle: pflegepartner)

14.
Mai
2019

Neue Broschüre: Logopädie und Demenz

Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein und der Arbeitskreis Logopädie Demenz, Hamburg, haben eine neue Broschüre zu logopädischen Behandlungsmethoden bei Demenzerkrankten entwickelt. „Logopädie wird noch viel zu selten verordnet“, sagt Anne Brandt vom Kompetenzzentrum Demenz. Bei einer demenziellen Erkrankung sei eine logopädische Behandlung sowohl im Bereich der Kommunikation wie auch der Ernährung hilfreich. Ausgerichtet sei die Unterstützung dabei auf die Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen. Die kostenlose Broschüre „Logopädie und Demenz“ ist gegen Erstattung des Portos zu beziehen oder als Download.♦ Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein, Hans-Böckler-Ring 23c, 22851 Norderstedt, Tel.: 040-609 264 20, Fax: 040-308 579 86, info@demenz-sh.de, www.demenz-sh.de

(Quelle: pflegepartner)

13.
Mai
2019

Patientenverfügung: Kostenloser Check

Wenn jemand seinen Willen nicht mehr äußern und keine Entscheidung mehr treffen kann, regelt eine Patientenverfügung, welche medizinischen Maßnahmen an ihm vorgenommen werden oder unterbleiben sollen. Im Ernstfall ist aber oft kein Dokument ausgefüllt, oder die Angaben sind nicht eindeutig. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz bietet an, bestehende Verfügungen kostenlos von Experten  prüfen zu lassen. Das Dokument als Anhang per Mail schicken an: info@patientenschuetzer.de. Oder in Kopie per Prost an die Deutsche Stiftung Patientenschutz, Europaplatz 7, 44269 Dortmund. Nicht vergessen: Absender und Telefonnummer vermerken. Nach der Prüfung der Dokumente melden sich die Experten telefonisch.

(Quelle: Apotheken Umschau)

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