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08.
Mai
2019

Rüddel: Angehörige könnten im Heim mit anpacken

Der Vorsitzende des Gesundheitsauschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), hat in einem Interwiev mit dem Deutschlandfunk vorgeschlagen, dass sich Angehörige im Pflegeheim aktiv beteiligen könnten, um Kosten zu sparen. Hintergrund sind die steigenden Eigenanteile in der Pflege, die nach Rüddels Meinung durch einen Steuerzuschuss gesenkt werden könnten. Aber auch Familienangehörige könnten hauswirtschaftliche Leistungen übernehmen, so Rüddel im Interwiev. „Wenn jemand vom ambulanten Bereich in den stationären Bereich wechselt, fällt Familie weg und fällt Krankenversicherung weg, und da bleibt dann nur die Pflegeversicherung übrig und die Eigenanteile wachsen dadurch. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass man Strukturen schafft, dass auch Familien im stationären Umfeld hauswirtschaftliche Leistungen erbringen können für ihre Pflegebedürftigen, um dadurch die Eigenanteile zu begrenzen“, so der CDU-Politiker gegenüber dem Deutschlandfunk. Laut Rüddel könnten die Angehörigen das Essen reichen oder das Zimmer reinigen. „Ich möchte einfach, dass man darüber nachdenkt“, so Rüddel über seinen Vorschlag.

(Quelle: CAREkonkret)

07.
Mai
2019

Aktiv den Druck senken

Regelmäßiges Ausdauer- oder Kraftraining kann zu hohen Blutdruck ebenso gut senken wie Medikamente. So lautet das Fazit einer Analyse im British Journal of Sports Medicine. Die Studie bekräftigt die Empfehlung an Menschen mit Bluthochdruck, mehr Sport zu treiben. Viele, die dies tun, können die Dosis ihrer Blutdrucksenker reduzieren, eventuell die medikamentöse Therapie – in Abstimmung mit dem Arzt – sogar ganz absetzen.

(Quelle: Apotheken Umschau)

06.
Mai
2019

Vollkorn für ein längeres Leben

Volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Wer davon viel isst, lebt länger und gesünder. Das zeigten Forscher aus Neuseeland in einer Überblicksstudie im Fachblatt Lancet. Menschen, die besonders viele Ballststoffe und Vollkornprodukte zu sich nehmen, haben demnach im Vergleich zu jenen, die besonders wenig davon konsumieren, ein um 15 bis 30 Prozent niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs. Eine einfache Möglichkeit, seinen Speiseplan entsprechend zu bereichern: bei Brot, Nudeln und Reis die Vollkorn-Variante wählen. Viele Ballaststoffe enthalten auch Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Paprika, Rote Beete sowie Beerenfrüchte.

(Quelle: Apotheken Umschau)

18.
Apr
2019

Kühne: „Kassen sind zu sparsam“

Der „gegenwärtige Sparkurs“ der Kassen gefährde die pflegerische Versorgung, die sie eigentlich sicherstellen sollten. Das hat CDU-Pflegepolitiker Roy Kühne jetzt nach einem Praxistag in der ambulanten Pflege gesagt. „Wir Politiker haben die Pflicht, Pflegedienste bei ihren Verhandlungen mit den Kassen zu unterstützen, damit endlich die Preise verhandelt werden können, die betriebswirtschaftlich sinnvoll und notwendig sind. Dass die Vergütungen für ambulante Pflege in Niedersachsen bundesweit unterdurchschnittlich sind, ist ein Problem“, sagte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit dem Team der Apocare im Nordharz, wo er den Praxistag absolvierte. Die niedrigen Vergütungen gefährdeten Jobs und letzlich die Versorgung.

Zuvor hatte Kühne die Fachkräfte bei zahlreichen anspruchsvollen Tätigkeiten begleitet und dabei ein Zusammenspiel von Pflege und Ärzten auf Augenhöhe erlebt. „Dass wir so hochspezialisierte und attraktive Arbeitsplätze in ländlichen Regionen wie dem Harz haben, ist eine Besonderheit. Die hier tätigen mittelständischen privaten Unternehmen können diese spannenden Jobs direkt vor der Haustür aber nur anbieten, wenn sie wirtschaftlich arbeiten können“, so Kühne.

(Quelle: Häusliche Pflege)

17.
Apr
2019

Eine Impfung als Therapie?

Humane Papillomviren (HPV) können Krebserkrankungen auslösen, beispielsweise am Gebärmutterhals. Bisher stehen zwar Impfstoffe zur Verfügung, die eine Infektion verhindern. Sie wirken jedoch nicht bei Menschen, die bereits mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben nun einen therapeutischen Impfstoff entwickelt. Ers soll die sogenannten zytoxischen T-Zellen des Immunsystems stimulieren, sodass sich diese gegen infizierte Zellen oder Krebszellen wenden und sie abtöten. Erste Laborversuche waren erfolgreich. Klinische Tests mit Patienten stehen allerdings noch aus.

(Quelle: Apotheken Umschau)

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