Wir helfen Ihnen dort zu sein, wo Sie am liebsten sind - zu Hause

03.
Jun
2019

Entzündete Haut durch Salz?

Zu viel Kochsalz in der Nahrung könnte eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Neurodermitis spielen, vermuten Forscher der TU München. Sie fanden stark erhöhte Konzentrationen von Natriumchlorid in betroffenen Hautstellen. Das Salz regt Immunzellen an, sich zu vermehren und entzündungsfördende Substanzen freizusetzen. Ob eine salzärmere Kost als Therapie in Frage kommt, wurde nicht untersucht. Die Studie ist im Fachblatt Science Translational Medicine pupliziert.

(Quelle: Apotheken Umschau)

31.
Mai
2019

Abnehmen senkt Brustkrebsrisiko im Alter

Postmenopausale Frauen (nach Ende des Klimakteriums), die abgenommen haben, verfügen laut einer großen amerikanischen Studie über ein geringeres Risiko, an invasivem Brustkrebs zu erkranken. Die im Fachmagazin „Cancer“ veröffentlichten Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein Gewichtsverlust das Brustkebsrisiko dieser Altersgruppe senken kann. Bei keiner der Studienteilnehmerinnen lag eine frühere Brustkrebserkrankung vor. Die Mammographien zeigten keine Auffälligkeiten. Gewicht, Größe und Body-Mass-Index (BMI) der Frauen wurden zu Beginn der Studie und drei Jahre später beurteilt. Frauen, die in dieser Zeit ihr Gewicht um fünf Prozent reduzierten, wiesen ein um zwölf Prozent geringeres Risiko auf, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen mit einem stabilen Gewicht ohne Veränderungen des BMI.

(Quelle: Wallstreet Journal)

29.
Mai
2019

Grippeimpfung trotz Krebs? Ja – gerade dann!

Wer geschwächt ist, für den kann eine Influenza (nicht ein grippaler Infekt) gefährllch werden. Insbesondere eine bakterielle Lungenentzündung kann schwere Komplikationen verursachen. Aber auch Viren haben bei Grippekranken leichtes Spiel. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums empfiehlt Krebsbetroffenen daher, mit den behandelnden Ärzten zu klären, ob für sie eine Grippeimpfung sinnvoll ist und der Impfstoff trotz der Erkrankung vertragen wird oder nicht. Insgesamt gibt es nur wenige Hindernisse, die gegen eine Grippeimpfung sprechen: zum Beispiel Fieber über 38,5 Grad, eine akute schwere Infektion oder eine Allergie gegen die Eiweiße im Impfstoff. Ist eine Chemotherapie geplant, sollte die Grippeimpfung spätestens zwei Wochen vor Beginn erfolgen oder in einer Therapiepause nachgeholt werden, wenn es die Blutwerte erlauben. Bei hoher Infektionsgefahr kann die Impfung aber noch mit Beginn der Therapie erfolgen.

(Quelle: Krebsinformationsdienst)

28.
Mai
2019

Stürze verhindern

Etwa jeder dritte Mensch über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Die Folgen sind oft Knochenbrüche oder lange Klinikaufenthalte. Sehr schwere Stürze können auch tödlich enden. Nach einer Meta-Analyse des Cochrane Netzwerks sind Senioren, die sich regelmäßig bewegen, weniger gefährdet. Besonders hilfreich seien Trainingsprogramme, die das Gleichgewicht gezielt schulen und mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. Gut eignen sich auch Übungen aus der chinesischen Bewegungslehre Tai-Chi.

(Quelle: Apotheken Umschau)

27.
Mai
2019

Kassen kommen für Kosten auf

In Ausnahmefällen haben Diabetiker Anspruch auf eine häusliche Krankenpflege, die regelmäßig den Blutzuckerwert überprüft. Zu diesem Urteil kommt das hessische Landessozialgericht in Darmstadt. Wie das Gericht am 26. März mitteilte, hatte ein 82 Jahre alter Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis, der unter Typ-2-Diabetes erkrankt ist, gegen seine Krankenkasse geklagt. Sie hatte es laut Gericht zunächst abgelehnt, die Kosten für eine regelmäßige Blutzuckermessung des Mannes zu Hause zu übernehmen. So hatte es sein Arzt für mehr als ein Jahr verordnet. Die Krankenkasse vertrat die Ansicht, dass eine Blutzuckermessung daheim nur in zwei Fällen verordnet werden kann: entweder bei einer „Erst- oder Neueinstellung“ oder Fortsetzung der sogenannten intensivierten Insulintherapie, die bei Typ-1-Diabetikern üblich ist. Beides habe bei dem Mann nicht zugetroffen.

In Ausnahmefällen möglich

In Ausnahmefällen aber müsse die Krankenkasse die Kosten für eine regelmäßige Messung übernehmen, teilte das Gericht mit. Der Versicherte sei zum einen weder gesundheitlich selbst dazu in der Lage gewesen, heißt es. Zudem habe der Blutzuckerwert so stark geschwankt, dass der Mann seine Dosis immer wieder neu habe anpassen müssen. Auch seine an Demenz erkrankte Frau habe diese Aufgabe nicht übernehmen können. Für den Mann besteht laut Gericht so ein zu hohes Risiko für Fehlmessungen- oder dosierungen. Revision wurde nicht zugelassen. ♦Hessisches Landessozialgericht Darmstadt: AZ L 8 KR 443/17

(Quelle: CAREkonkret)

Newsletter