Wir helfen Ihnen dort zu sein, wo Sie am liebsten sind - zu Hause

08.
Jan
2019

Mehr berufliche Möglichkeiten

Ergebnisse der Online-Umfrage „Ich und die Pflege – die Pflege und ich“ zeigen, dass in der Pflege neue Berufsmodelle eingeführt und viele bereits bestehende Modelle bekannter werden müssen. Die Umfrage der Curassist GmbH mit Sitz in Koblenz befragte knapp 2 800 Pflegekräfte zu ihrer Sicht auf den Pflegeberuf und bringt den klaren Wunsch nach mehr beruflichen Freiheiten und fachlicher Anerkennung zutage: Eine deutliche Mehrheit, nämlich 88 Prozent, der Pflegekräfte wünschen ein eigenverantwortlicheres Arbeiten. 78 Prozent geben an, dass sie ihre fachspezifischen Kompetenzen im Berufsalltag nicht genügend anwenden können. Zugleich sind sich im Schnitt 37 Prozent der Meinung, dass freiberuflliche Tätigkeit in der Pflege nicht möglich ist, obwohl sie dies als Freiberufler bereits vielfältig umsetzen könnten. Für Umfrage-Initiator und Curassist-Geschäftsführer Thomas Müller ist die hohe Beteiligung an der Umfrage ein Zeichen dafür, wie wichtig Pflegekräften Veränderungen in ihrem Beruf sind. Die Online-Plattforfm Curassist GmbH unterstützt nach eigener Darstellung eine Selbstständigkeit im Pflegeberuf, bei der Pflegekräfte unabhänging von Pflege-Einrichtungen oder Agenturen arbeiten können.

(Quelle: CAREkonkret)

07.
Jan
2019

Placebos wirken – allerdings nicht bei jedem

Bei manchen Schmerzpatienten erzielen Arzneien ohne Wirkstoff einen vergleichbaren Effekt wie echte Schmerzmittel. Forscher haben nun Menschen mit chronischen Rückenschmerzen untersucht, von denen manche besonders gut auf die sogenannten Placebos reagierten. Dabei zeigte sich unter anderem, dass ihre Gehirne ganz bestimmte Strukturmerkmale aufweisen. Wie die Autoren in Nature Communications schreiben, könnten solche Voruntersuchungen helfen, den Einsatz von Schmerzmitteln zu reduzieren.

(Quelle: Apotheken Umschau)

04.
Jan
2019

DAK-Chef will Steuermittel für Pflegegeversicherung

Der Vorstandschef der Krankenkasse DAK-Gesundheit, Andreas Storm, spricht sich für eine Unterstützung der Pflegeversicherung mit Steurmitteln aus. „Die Leistungen der Altenpflege tragen teilweise einen gesamtgesellschaftlichen  Charakter, für den es sinnvoll ist, dass wir eine Mitfinanzierung aus dem Steuertopf vornehmen“, sagte er im Oktober der „Saarbrücker Zeitung“. Konkret solle der Bund 2020 in die Mitfinanzierung der Pflegeversicherung einsteigen. Bis 2024 solle der Steuerzuschuss auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro wachsen. Storm sprach sich außerdem für eine Begrenzung des Eigenanteils der Pflegebedürftigen bei einer Heim-Unterbringung aus. Seit Einführung der Pflegeversicherung habe sich der durchschnittliche Eigenanteil nahezu verdreifacht. Deswegen brauche mittlerweile jeder dritte in einem Heim lebende Pflegebedürftige Unterstützung vom Sozialamt. Das sei „völlig inakzeptabel“ und widerspreche der ursprünglichen Absicht der Pflegeversicherung, Pflegebedürftige unabhängig von Sozialleistungen zu machen.

(Quelle: CAREkonkret)

03.
Jan
2019

Krankenkasse muss Therapiestuhl zahlen

Behinderte haben Anspruch auf selbstständiges Wohnen. Dazu gehört auch, sich selbst Mahlzeiten zubereiten zu können. Wenn dies nur mit einem Arbeits- und Therapiestuhl möglich ist, haben Betroffene Anspruch darauf, dass die Krankenkasse einen solchen Stuhl bereitstellt. Das geht aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Mannheim hervor (Az.: S 11 KR 3029/17), über die die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert. Der Fall: Ein 75-jähriger Mann ist halbseitig gelähmt. Er hatte von seiner Krankenkasse unter anderem einen Leichtrollstuhl und einen Elektrorollstuhl erhalten. Er beantragte einen höhenverstellbaren Therapie- und Arbeitsstuhl. Die Begründung: Nur so könne er sein Essen in der Küche zubereiten. Mit seinem Rollstuhl erreiche er die Arbeitsplatte nicht. Die Krankenkasse lehnte das mit der Begründung ab: Regelmäßig benötigte Gegenstände müssten in Rollstuhlhöhe positioniert werden. Das Urteil: Die Klage des Mannes war erfolgreich. Er benötige den Arbeits- und Therapiestuhl. Mit seinem Leichtrollstuhl könne er sich nicht in der ganzen Wohnung fortbewegen. Neben dem Zubereiten der Mahlzeiten benötige er den Therapie- und Arbeitsstuhl, um sich aus dem Sitzen in den Stand aufzurichten. Dieses Hilfsmittel sei notwendig, um dem Grundbedürfnis des selbstständigen Wohnens gerecht zu werden.

(Quelle: CAREkonkret)

02.
Jan
2019

Joghurt und Milch fürs Herz?

Wer täglich Milchprodukte isst, leidet seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu diesem Ergebnis kommt die PURE-Studie, eine weltweite Untersuchung mit 136 000 Personen. Besonders gut schnitten Menschen ab, die viel Milch und Joghurt zu sich nahmen. Negative Effekte hatte dagegen der Verzehr von Butter. Die Studie bildet aber nur eine Beobachtung ab – ein ursächlicher Zusammenhang ergibt sich daraus nicht. Denn möglicherweise leben Milchtrinker generell gesünder.

(Quelle: Apotheken Umschau)

Newsletter