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25.
Apr
2018

Kassen wollen höheren Beitrag

Die gesetzlichen Kassen schlagen eine Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung vor, um Pflegekräfte besser zu bezahlen. Nach jetzigem Stand könne der Beitragssatz etwa bis 2020 stabil bleiben, sagte der Vorstand des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ Anfang der Woche. „Aber sollten in dieser Legislaturperiode Leistungen ausgeweitet oder die Bezahlung des Personals verbessert werden, muss ein Teil sicher auch über einen höheren Beitragssatz finanziert werden.“ Derzeit liege dieser bei 2,55 Prozent, bei Kinderlosen bei 2,8 Prozent. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD sei die Idee eines bundesweit verbindlichen Tarifvertrags für die Pflege verankert, erklärte Kiefer. Die Schwelle für eine allgemeinverbindliche Erklärung solle gesenkt werden. Ein solcher Tarifvertrag werde natürlich Mehrkosten hervorrufen. Kiefer sieht da auch die Heimbetreiber in der Verantwortung: „Jeder Pflegeheimträger, der halbwegs normal wirtschaftet, erzielt auf das eingesetzte Kapital eine Rendite von bis zu 10 Prozent. Wenn man in der Pflege etwas bewegen will und das gesellschaftlich gewollt ist, sollten auch geringere Renditen akzeptiert werden.“

(Quelle: CAREkonkret)

24.
Apr
2018

17 000 unbesetzte Stellen in Heimen

Der Personalmangel ist zum Hauptproblem in der Altenpflege geworden. 17 000 Stellen in den rund 13 500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden, wie aus ersten Ergebnissen des „Pflege-Thermometers 2018“ hervorgeht. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP), Michael Isfort, sagte, die von der großen Koalition versprochenen 8 000 zusätzlichen Pflegestellen könnten angesichts dieser Zahlen keine schnelle Entlastung bringen. Die repräsentative Befragung von Heim- und Pflegeleitungen durch das DIP bestätigt zudem, dass Pflegekräfte unter weiter steigendem Druck arbeiten. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten erklärte, die Belastungen seien seit 2015 in allen Bereichen gestiegen.

(Quelle: CAREkonkret)

23.
Apr
2018

Grippe verändert das Gehirn

Eine Infektion mit Grippeviren verursacht offenbar neuronale Anpassungen, die sich noch einen Monat nach der Erkrankung nachweisen lassen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Martin Korte von der TU Braunschweig und Klaus Schughart vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Die Wissenschaftler untersuchten Effekte dreier Typen von Influenzaviren an insgesamt  193 Mäuseweibchen. Dabei achteten sie auf die Morphologie und Funktion der Hirnzelle, analysierten die Genaktivität und führten Gedächtnistests durch. Sowohl der an die Mäuse angepasste menschliche Erreger H3N2 wie der aus Seehunden gewonnene Subtyp H7N7 veränderte demnach längerfristig die Neurone des Hippocampus. Dies schwächte insbesondere das räumliche Gedächtnis der Tiere. Die Auswirkungen ließen sich noch 30 Tage nach der Infektion beobachten. So war etwa die Zahl der dendritischen Dornen der Nervenzellen deutlich reduziert und damit die Signale, die Neurone empfingen. Zudem waren in der Hirnregion wesentlich mehr Mikroglia aktiv, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Lediglich ein Erreger (H1N1) zeigte keinen solchen Effekt. Eine Grippe betrifft nicht nur die Atemwege, sondern kann ebenso Auswirkungen  auf das Zentralnervensystem haben. Zum Beispiel kann der Vogelgrippeerreger H5N1 Nervenzellen infizieren und eine Immunreaktion auslösen , durch die Neurone im Gehirn absterben. Auch klassische Grippeviren können speziell bei Kindern zu neuropsychiatrischen  Komplikationen führen. Unklar war allerdings bislang, ob solche Schäden über die akute Erkrankung hinaus bestehen bleiben. J. Neurosci. 10.1523/NEUROSCI.1740-17.2018, 2018

(Quelle: Gehirn + Geist)

19.
Apr
2018

Länder für Beschleunigung: Auslandsexamen anerkennen

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, setzt sich der Bundesrat für eine schnelle qualifikationsadäquate Integration von ausländischen Arbeitskräften in den Arbeitsmarkt ein. Auch für Flüchtlinge spiele die Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikation eine wichtige Rolle, heißt es in einer Entschließung vom 23. März 2018. Bund und Länder seien gemeinsam in der Verantwortung, die Verfahren zur Anerkennung von Berufsqualifikation zu verbessern und zu beschleunigen. Es müsse zusammen geprüft werden, welche rechtlichen und finanziellen  Schritte in der begonnenen Legislaturperiode möglich seien. Die Entschließung wird nun der Bundesregierung zugeleitet. Zuvor hatte bei der Konferenz der Integrationsminister in Nürnberg ein von Niedersachsen eingebrachter Antrag eine Mehrheit erhalten. Demnach soll auch die Finanzierung von Anerkennungs- und Qualifizierungsverfahren bei ausländischen Berufsabschlüssen verbessert werden. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) begrüßt das. Bpa- Präsident Bernd Meurer bot die Unterstützung seines Verbandes an. „Der bpa und unsere Mitglieder sind gern bereit, mit dem Land Niedersachsen und den anderen Bundesländern unbürokratische und pragmatische Lösungen zu finden.“

(Quelle: CAREkonkret)

18.
Apr
2018

Schimpfen macht stark

Noch einmal alle Kräfte sammeln und sich nach oben stemmen. Dann sind die zehn Liegestütze geschafft. Geht nicht? Dann fluchen Sie doch mal laut. Wer schimpft, hält mehr aus, fand ein Forscher der Universität Keele (Großbritannien) heraus. Fluchen soll demnach einen leistungssteigernden Effekt haben. In der Studie wurden Freiwillige in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen sollten auf einem Fahrradergometer so schnell wie möglich in die Pedale treten, die anderen mussten kräftig auf ein Dynamometer drücken, das die Druckkraft misst. Je mehr sie fluchten, umso schneller beziehungsweise stärker waren sie.

(Quelle: Apotheken Umschau)

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