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21.
Sep
2018

Pflegeszenario fürs Jahr 2035

Bis zum Jahr 2035 seien voraussichtlich vier Millionen alte Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen, teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am vergangenen Montag in Berlin mit. Die Zahl der Pflegefachkräfte müsse deutschlandweit bis 2035 um 44 Prozent auf rund eine halbe Million steigen. 2015 waren rund drei Millionen Menschen pflegebedürftig.

Pflegelücke wird größer

„Schon heute fehlen entsprechende Fachkräfte – und die Lücke wird stetig größer“, mahnte das Institut. Derzeit kommen laut IW auf 100 bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldete Stellen für Altenpfleger gerade einmal 22 arbeitslose Fachkräfte. Dabei werde nur etwa jede zweite offene Stelle bei der BA gemeldet. Als Altenpfleger arbeiteten derzeit 244 000 Menschen, dazu 228 700 Altenpflegehelfer. Um eine Kollaps zu verhindern, müsse der Pflege-Beruf attraktiver werden, sagte die IW-Expertin Susanna Kochskämper. Angesetzt werden sollte laut IW einerseits beim Geld. Altenpfleger verdienten mit 2621 Euro monatlich im Schnitt 19 Prozent weniger als Gesundheits- und Krankenpfleger. Pflegehelfer müssten auch weitergebildet werden. Mit digitalen Mitteln könnten Pfleger zudem entlastet werden. Die Reformen und Pläne der Bundesregierung reichen laut  IW nicht. Am Entwurf zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bemängelte das IW, es bringe viel Bürokratie und solle zeitlich befristet gedeckelte Budgets bereitstellen. Das IW forderte eine automatische Anpassung der Leistungen der Pflegeversicherung an die Entwicklung der Pflegepreise.

(Quelle: carekonkret)

20.
Sep
2018

Es geht meist ohne Hormone

Gegen Beschwerden in den Wechseljahren verschreiben Ärzte mittlerweile weniger Hormonpräparate. Nur noch bei knapp sieben Prozent der erwerbstätigen Frauen zwischen 45 und 65 wurden sie verordnet. Das geht aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse 2018 hervor. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es noch 37 Prozent, 2010 noch knapp zehn Prozent. Die Hormone sollten Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen lindern, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Studien zeigten aber, dass damit Risiken steigen, etwa für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Thrombose. Offenbar wägen Patientinnen und Ärzte nun sorgfältiger ab, ob die Therapie wirklich notwendig ist.

(Quelle: Apotheken Umschau)

19.
Sep
2018

Neuer Online-Pflegekurs

Als digitaler Pflegekurs oder mobiles Nachschlagewerk vermittelt der neue TK-Pflege-Coach pflegenden Angehörigen Know-how auf pflegewissenschaftlicher Grundlage. Der Online-Kurs der Techniker Krankenkasse umfasst vier Module: „Verständnis und Zuwendung“, „Die Pflegeumgebung“, „Richtig pflegen“ und „Selbstschutz“. Nutzer sollen das Gelernte auf die eigene Pflegesituation anwenden können. Zum Coach gehören deshalb auch interaktive Elemente wie Fragebögen zu individuellen Belastungen. Konkrete Pflegetechniken wie die Ganzkörperwäsche im Bett oder Hebetechniken vermittelt der Coach per Video. Fotos, Grafiken und Fachtexte, aber auch Erfahrungsberichte anderer pflegender Angehöriger ergänzen das Angebot. ♦ www.tkpflegecoach.de

(Quelle: PflegePartner)

18.
Sep
2018

Ursachen von Gangunsicherheit?

Warum ältere Menschen oft unsicher gehen, haben Forscher aus den USA anhand eines Computermodells untersucht. Dies zeigte, dass das Nachlassen der Muskelstärke und die langsamere Kontraktion der Muskelfasern für die Schwierigkeiten beim Gehen verantwortlich sind. Ein gezieltes Aufbautraining sei vermutlich der einzige Weg, die Gangfähigkeit zu verbessern, so die Wissenschaftler. Dem widerspricht Ellen Freiberger, Altersforscherin an der Universität Erlangen-Nürnberg, weil die Studie wesentliche Aspekte unberücksichtigt lasse. „Ältere Menschen gehen zum Beispiel nicht mehr automatisch, sondern brauchen kognitive Ressourcen beim Gehen, sie müssen sozusagen über das Gehen nachdenken.“

(Quelle: Tagespflege)

17.
Sep
2018

Knack die Nuss!

Schon gut 40 Gramm Walnüsse täglich – das sind etwa anderthalb Handvoll – senken nicht nur das „schlechte“ Cholesterin im Blut. Sie verändern auch die Darmflora positiv. Das schreiben Forscher des Uniklinikums München in der Fachzeitschrift Nutrients. Bei regelmäßigem Walnussverzehr seien mehr probiotische, Buttersäure produzierende Bakterien im Stuhl nachweisbar. Und diese senken wiederum das Risiko von Übergewicht und Diabetes – sofern sie nicht im Übermaß gegessen werden.

(Quelle: Apotheken Umschau)

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