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Trinkmenge wird falsch eingeschätzt

30. Jan 2014

Eine aktuelle Studie der Technischen Universität München (TUM) und Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) zeigt, dass die den pflegebedürftigen Senioren verabreichte Menge an Flüssigkeit vom Pflegepersonal in vielen Fällen falsch eingeschätzt wird. Grund hierfür seien nicht normierte oder geeichte Gläser und Tassen. Der Test in einem Münchner Pflegeheim ergab, dass durchschnittlich Kaffeetassen mit 86,3 Prozent am geringsten befüllt werden, gefolgt von den Bechern mit 94,4 Prozent. Die Schnabelbecher hingegen sind mit 103,8 Prozent überfüllt. „Die Studie zeigt, dass die Flüssigkeitsversorgung in Pflegeeinrichtungen kritisch in den Blick genommen werden muss“, sagt KWA Vorstand Dr. Stefan Arend. Die fehlenden fünf Prozent, die sich durch das zu geringe Befüllen ergeben, könnten prophylaktisch zur vorgegebenen Menge hinzugefügt werden. Eine schlaue Tasse könnte künftig Abhilfe schaffen. Wissenschaftler arbeiten an Gefäßen, die jedem Bewohner die tatsächlich aufgenommene  Flüssigkeitsmenge zuordnen können. Erste Testversuche finden bereits statt. Mit der Vorstellung des Prototypen (HydroWarn) ist in nächster Zeit zu rechnen.  Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: http://vinc.li/1bdGe77

(Quelle: carekonkret)



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