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Tabak und Blei sind für jeden dritten Fall von ADHS verantwortlich

08. Dez 2009

Tabakrauch und Blei sind möglicherweise für jeden dritten Fall der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) verantwortlich. Zigarettenqualm trägt einer Studie zufolge vor allem während der Entwicklung im Mutterleib zu der späteren Störung bei, Bleikontakt dagegen während der Kindheit. Kindermediziner aus Cincinnatti befragten die Mütter von rund 3900 Kindern nach ihrem Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft. Zusätzlich maßen sie die Bleibelastung im Blut der acht- bis 15-jährigen Sprösslinge. Demnach förderte Kontakt zu Tabakrauch vor der Geburt das spätere ADHS-Risiko des Kindes um das 2,4-fache. Kinder mit hoher Bleibelastung waren um den Faktor 2,3 stärker gefährdet als unbelastete Heranwachsende. Waren die Kinder sowohl Tabak als auch später Blei ausgesetzt, so stieg das ADHS-Risiko um das Achtfache, wie die Forscher im Fachblatt „Pediatrics“ betonen.



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