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Schluckstörungen können lebensbedrohlich sein

29. Okt 2010

Schluckbeschwerden können lebensbedrohlich werden. Zudem führen sie oft zu sozialer Isolation und schränken die Lebensqualität ein. Störungen des Schlucktraktes treten besonders im Alter auf. Verursacht werden sie häufig durch Zahnprothesen, verminderte Speichelproduktion und nachlassende Muskelkraft. Fast die Hälfte aller über 75-Jährigen in Deutschland leidet unter Schwierigkeiten beim Schlucken. In vielen Fällen müssen Betroffene – zumindest vorübergehend – über eine Magensonde ernährt werden. „Chronische Bronchitits, Lungenentzündung bis zu Lungenversagen können die Folgen einer Schluckstörung sein“, erklärt Heidrun Schröter-Morasch, HNO-Ärztin in München. „Dann gelangen Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege und führen zu lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen. Hinzu kommt daher, dass Patienten nicht zuletzt an Unterernährung leiden“, so die Medizinerin.



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