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Schlaf-Irrtümer

30. Nov 2010

Somnologe Professor Dieter Riemann, Universitätsklinik Freiburg, klärt auf: Gesunde Menschen schlafen nachts tief und fest. Nein. Jeder Mensch wird mehrmals pro Nacht kurz wach. Am Morgen weiß er meist nichts mehr davon. Schlaf ist ein Ruhezustand. Stimmt nur teilweise. Wahrscheinlich erholt sich unser Körper in den Tiefschlafphasen. Während der REM-Zyklen, also wenn wir träumen, arbeitet das Gehirn aktiv. Zudem bewegen sich die meisten Menschen nachts und drehen sich ein-, zweimal um ihre eigene Achse. Jeder braucht acht Stunden Schlaf. Nein. Kurzschläfer kommen mit fünf, sechs Stunden aus, Langschläfer brauchen bis zu zehn Stunden. Der beste Schlaf ist der vor Mitternacht. Tatsächlich schlafen wir in den ersten zwei Stunden nach dem Einschlafen am tiefsten – das aber auch nach Mitternacht. Schlaf kann man nachholen. Das funktioniert nicht. Aus Angst, nicht genug Schlaf zu bekommen, gehen manche Menschen früher zu Bett oder bleiben morgens länger liegen. Damit setzen sie sich jedoch nur unter Druck, und mit dem Schlaf klappt es dann noch schlechter. Wer schlecht einschläft, sollte abends Sport treiben. Wer spät abends noch trainiert, ist erst recht aufgedreht, denn Bewegung aktiviert den Körper: Die Temperatur steigt, der Oranismus schüttet Stresshormone aus – man wird noch später müde. Vor dem Zubettgehen also zwei Stunden abschalten.



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