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Pfleger aus Osteuropa: Viele Hürden bleiben

11. Aug 2011

Osteuropäerinnen, die illegal pflegebedürftige Menschen betreuen, gehören in Tausenden deutschen Familien zum Alltag. Die Finanzen lassen es nicht anders zu. Seit Anfang Mai dürfen Arbeitnehmer aus vielen osteuropäischen Staaten hier ohne Arbeitserlaubnis eine Stelle annehmen. Doch wer hoffte, nun auf legalem Weg leichter eine bezahlbare Helferin zu finden, lag falsch. „Das Grundproblem, dass eine offizielle Rundum-Betreuung für viele zu teuer ist, bleibt bestehen“, erklärt Julia Nill von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Der Grund: An den Beschäftigungsbedingungen, Mindestlöhnen oder Arbeitszeitbegrenzungen hat die Öffnung des Arbeitsmarkts nichts geändert. Immerhin können Deutsche die Helfer aus den betreffenden Ländern jetzt mit weniger bürokratischem Aufwand als bisher auf eigene Faust einstellen. „Wer das plant, sollte sich über seine Pflichten als Arbeitgeber sehr genau informieren“, rät Nill, “ denn er trägt die Verantwortung.“ Anlaufstellen für Informationen sind zum Beispiel Pflegestützpunkte oder kommunale Beratungsstellen.



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