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Pflegenden droht Altersarmut

19. Dez 2013

Das derzeitige Rentensystem bedeutet nach Ansicht des Alterssicherungsforschers Rudolf Zwiener für viele der heutigen Beschäftigten Altersarmut – nicht zuletzt für Beschäftigte in Pflegeberufen. „Die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die privaten Rentenversicherungen machen deutlich, dass es falsch war, die gesetzliche Rente schrumpfen zu lassen und darauf zu setzen, dass die private Altersvorsorge die Lücke auffangen werde“, sagte der Volkswirt am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf dem Evangelischen Pressedienst (epd). Geringverdienern oder Menschen, die erwerbsunfähig werden, fehle ohnehin das Geld für ein privates Sparprodukt: „Mit der abgespeckten gesetzlichen Rente bleibt ihnen nur die Sozialhilfe. Schon ein Durchschnittsverdiener rutscht bei dem für 2030 geplanten Rentenniveau von 43 Prozent dort heran.“ Zudem werde in körperlich belastenden Berufen – wie auf dem Bau oder in der Pflege – das auf 67 erhöhte Renteneintrittsalter häufiger nicht erreicht. Rudolf Zwiener: „Dann wird die Rente noch kleiner.“

(Quelle: carekonkret)



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