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Organspende und Verdienstausfall

19. Sep 2012

Allein in Deutschland warten etwa 12000 Menschen auf ein Spenderorgan. Deshalb will der Gesetzgeber die Organspendenbereitschaft in der Bevölkerung erhöhen. Zudem soll die soziale Absicherung der Menschen verbessert werden, die bereits zu Lebzeiten ein Organ spenden. Lebendspender erhalten künftig von der Krankenversicherung des Organempfängers ein Krankengeld in Höhe des vollen ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Fällig wird dies nach einer sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch ihren Arbeitgeber. Im Gegenzug erstattet der Krankenversicherer des Organempfängers dem Arbeitgeber des Organspenders das geamte fortgezahlte Arbeitsentgelt zuzüglich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. So wird der Arbeitgeber des Organspenders von der Entgeltfortzahlung entlastet. Das gilt auch, wenn Mitarbeiter privat krankenversichert sind.



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