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Investition in die Menschlichkeit

02. Jul 2013

Für die Häusliche Pflege von Holocaust-Überlebenden stellt Deutschland in den kommenden Jahren mehr Geld zur Verfügung. Wie das Bundesfinanzministerium vergangene Woche auf Anfrage in Berlin mitteilte, gibt die Bundesregierung in den Jahren 2014 bis einschließlich 2017 insgesamt 772 Millionen Euro. Die jährlichen Zahlungen steigen dabei stetig von 142 Millionen Euro im kommenden Jahr bis auf 215 Millionen Euro im Jahr 2017. Zum Vergleich: Für 2013 gibt Deutschland 135 Millionen Euro für das sogenannte Home-Care-Programm. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, begrüßte die erhöhten Zahlungen. Die Vereinbarung sei „eine ganz konkrete Investition in die Menschlichkeit“, sagte Graumann der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“. Viele der Schoah-Überlebenden leben unterhalb der Armutsgrenze und seien auf diese finanzielle Hilfe mehr als angewiesen. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums leben weltweit noch rund 500 000 jüdische NS-Opfer.

(Quelle: Häusliche Pflege)



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