Wir helfen Ihnen dort zu sein, wo Sie am liebsten sind - zu Hause

Heine-Institut ehrt Alla Pfeffer

18. Okt 2010

Mit einer Ehrenlesung im Heinrich-Heine-Institut wird am 30. Oktober das lliterarische Schaffen von Alla Pfeffer gewürdigt (16 Uhr, Eintritt frei). Anlass ist der 75. Geburtstag der langjährigen Vorsitzenden des Verbandes deutscher Schriftsteller in der Region Düsseldorf. War sie überrascht von der Einladung? Alla Pfeffer schmunzelt. „Ich habe mich gefreut und gedacht, ich hätte sie verdient“, sagt sie. „Altruistisch bin ich ganz und gar nicht. Aber es ist ein wunderbares Gefühl, für andere etwas bewirken zu können. Zu tun, wovon man selber überzeugt ist, und damit Erfolg zu haben.“ Die Literatin habe Autorinnen und Autoren in vielfacher Weise gefördert, Lesereihen initiert und Anthologien herausgegeben, begründeten Heine-Institut, Heine-Gesellschaft und Schriftsteller-Verband die Auszeichnung. Lange nachdenken musste Alla Pfeffer nicht, welche Texte sie für die Lesung auswählen würde. „Brief an Harry“ ist ihre Annäherung an Heine. „Und ein Stück eigene Lebensgeschichte, wiel sie viele Zeiträume beinhaltet, angefangen von meiner ersten Begegnung mit Heine in der Schule“, ergänzt sie. „Einzelne Lehrer waren gar nicht von ihm angetan – er sei ein glänzender Formulierer, aber ein Nestbeschmutzer. Mit seiner Aufnahme in die Walhalla schließt sich sich auch für mich der Kreis.“ Die Kurzgeschichte „Das blaue Seidenkleid“ entstammt einem unveröffentlichten Manuskript der früheren Sprachheilpädagogin und Ehefrau des Architektur-Professors Klaus Pfeffer. „Es schlummert vieles in der Schublade, weil ich meine Zeit meist in andere Autoren investiert habe“, sagt sie. „Ab jetzt schwimme ich in meinem eigenen Schiff.“ Alla Pfeffer gab im Grupello-Verlag Anthologien heraus, etwa „Straßenbilder“ (1998), „Zeitzeugen – Bekenntnisse zu Düsseldorf“ (2001).



« Weitere Beiträge in "Aktuelles"
Newsletter