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Experten drängen auf bessere Versorgung Demenzkranker

28. Jan 2010

Experten von Krankenkassen und Pharmaunternehmen haben eine bessere Versorgung Demenzkranker angemahnt. Die Politik müsse Demenz als eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland annehmen und Betroffene besser unterstützen, erklärte die Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) am Mitwoch in Berlin. Dabei verwies sie auf Erkenntnisse, die sie von 2005 bis 2009 in Franken als Modellregion sammelte. Dem Hausarzt kam dort eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Patienten und Angehörigen zu. Ziel müsse es sein, sowohl die medizinische als auch die pflegerische Versorgung Demenzkranker zu verbessern und pflegende Angehörige systematische Hilfen anzubieten, so die Initiative. Angesichts der dermographischen Entwicklung werde familiare Hilfe für Demenzpatienten künftig immer weniger möglich sein. Dabei wäre eine häusliche Versorgung Demenzkranker ohne die pflegenden Angehörigen kaum zu finanzieren. Partner der Initiative sind der AOK-Bundesverband und die AOK Bayern sowie die Pharmakonzerne Eisai und Pfizer.



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