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Elektronische Wasserhahnsysteme bergen viele Keime

18. Apr 2011

Sensorgesteuerte Wasserhähne können in ihrem Leitungssystem mehr potenziell krankmachende Bakterien beherbergen als herkömmliche Wasserhähne. Das haben US-amerikanische Wissenschaftler jetzt entdeckt, als sie Wasserproben einer Universitätsklinik untersuchten. Eigentlich werden elektronische Wasserhähne eingesetzt, um Infektionen zu vermeiden. Die Studienergebnisse von Emily Sydnor von der Johns Hopkins University in Baltimore stellen den Vorteil solcher Wasserhähne jedoch infrage. Es zeigte sich, dass fünfzig Prozent der Proben aus den elektronisch gesteuerten Wasserhähnen mit Legionellen-Keimen kontaminiert waren – bei den manuellen Armaturten waren es hingegen 15 Prozent. Auch insgesamt schien die Anzahl an Keimen in den Proben aus den elektronischen Wasserhähnen erhöht, wenn auch nicht signifikant.



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