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Droht das Aus der häuslichen Pflege?

17. Jul 2013

Die katholische Kirche fordert von den Krankenkassen mehr Geld für die ambulante Pflege. „Alte, kranke und behinderte Menschen sollen nicht im Minutentakt abgefertigt werden“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, in Freiburg. Sozialstationen und ihre Pflegekräfte brauchten dafür bessere Rahmenbedingungen. Die älter werdende Gesellschaft und der damit erhöhte Bedarf an ambulanter Pflege erfordere ein Umdenken. „Hier müssen sich die Krankenkassen bewegen“, sagte der Freiburger Erzbischof. Sie stellten nicht genug Finanzmittel bereit. Nach Angaben des Caritasverbandes und der Diakonie stehen den stark gestiegenen Anforderungen zu geringe Vergütungen durch die Kassen gegenüber. Der flächendeckenden ambulanten Pflege drohe daher das Aus. Von den Krankenkassen werde lediglich das Befolgen ärztlicher Anordnungen finanziert – mit medizinischer Sorgfalt. Dies werde den gestiegenen Ansprüchen der Pflege nicht gerecht.

(Quelle: carekonkret)



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