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Demenz: Krankenkassen verärgern Logopäden

26. Jun 2012

Logopädische Behandlungsmethoden bei Demenzkranken werden von den Krankenkassen nicht anerkannt. Die Betroffenen kämen immer häufiger zu Logopäden, diese könnten die Behandlungen aber nicht korrekt mit den Kassen abrechnen, sagte die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (DBL), Christiane Hoffschildt. Um demente Patienten nicht abweisen zu müssen, müssten vermehrt Tricks angewandt werden. So würden einige Logopäden die festgestellte Demenz gegenüber den Kassen als „Wortfindungsstörung“ oder „Aphasie aufgrund eines Hirnabbauprozesses“ tarnen. Solche Behandlungen würden die Kassen anstandslos anerkennen.



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