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Bereitschaft zur Angehörigenpflege ist gesunken

15. Okt 2010

Die Bereitschaft zur umfassenden Betreuung von Familienmitgliedern hat stark nachgelassen. Nur noch jeder fünfte Bundesbürger würde einen Angehörigen rund um die Uhr pflegen – vor fünf Jahren waren es noch doppelt so viele. Dies ist das Ergebnis der Studie „Selbstbestimmung im Alter“ der Berliner Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Die Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern zeigt zudem, dass der Anteil derer, die ihren Familienmitgliedern die Unterstützung im Pflegefall komplett verweigern, in den vergangenen Jahren von rund sechs auf elf Prozent gestiegen ist. Die Befragten sind sich bewußt, dass angesichts der demografischen Entwicklung und sich verändernder Familienstrukturen in Zukunft immer weniger Pflegebedürftige auf die Unterstützung von Angehörigen hoffen können. Daher würden in vielen Haushalten individuelle Absicherungsentscheidungen getroffen. Dabei rangiert die Haushaltshilfe mit 60 Prozent an erster Stelle. Mehr als jeder Zweite will außerdem sparen, um sich eine bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch ein Nicht-Familienmitglied leisten zu können.



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