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Bei Lungenkrebs hilft eine Strahlentherapie offenbar nicht immer

24. Feb 2012

Vor allem ältere Patienten mit Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium profitieren einer Studie zufolge nicht unbedingt von einer Strahlentherapie. Die Ergebnisse der in „Cancer“ veröffentlichten Untersuchung lassen den Rückschluss zu, dass Ärzte nicht routinemäßig eine solche Behandlung bei Patienten veranlassen sollten, deren Tumor noch nicht stark genug gestreut hat. Menschen mit einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom, das bisher nur in einigen Lymphknoten Metastasen gebildet hat, wird üblicherweise der Tumor chirurgisch entfernt. Wegen der Rückfallgefahr verordnen Ärzte dann oft eine Strahlentherapie. Um zu überprüfen, ob sie tatsächlich die Lebensdauer der Betroffenen verlängert, werteten Forscher um Juan Wisnivesky von der Mount Sinai School of Medicine in New York die Daten von 1307 Lungenkrebspatienten aus den Jahren1992 bis 2005 aus. 710 von ihnen waren bestrahlt worden, doch ihre Lebensdauer war laut statistischer Analyse nicht deutlich länger als die der Betroffenen, die nicht bestrahlt worden war.



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