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Angehörige begleiten Selbstmord

30. Sep 2010

Angehörige haben eine an Alzheimer erkrankte 77-jährige Frau beim Selbstmord begleitet – die Staatsanwaltschaft München hat nun die Rechtmäßigkeit ihres Handelns bestätigt. Die 77-jährige Münchenerin Anna P. (Name geändert) wusste seit langem, dass sie an Alzheimerscher Demenz litt. Sie war insoweit auch in ärztlicher Behandlung.  Sie wusste um die Entwicklung dieses Krankheitsbildes. Sie plante deshalb, sich das Leben zu nehmen, bevor sie aufgrund des Fortschreitens der Krankheit dazu nicht mehr in der Lage war. Die Medizinrechtliche Sozietät Putz & Steldinger sicherte das Vorhaben der Dame rechtlich ab. Die Freiverantwortlichkeit wurde ärztlich attestiert. In einer von den Rchtsanwälten der Medizinrechtlichen Sozietät Putz & Seldinger erabeiteten besonderen Erklärung der Frau wurde ihren Kindern aufgegeben, ihren Willen zu respektieren und ihr Versterben nicht zu verhindern. Dadurch waren die Kinder abgesichert. So konnten sie ihrer Mutter bei ihrem Freitod beistehen. Die Familie versammelte sich, nahm Abschied und zwei Kinder verweilten bis zuletzt bei der Mutter, ohne sich strafbar zu machen. Nach dem Tod wurde wie geplant die Polizei verständigt und die Rechtsanwälte betreuten die Familie im folgenden strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. In einer Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft München I (125 Js 11736 / 09) wurde nun bestätigt, dass die Angehörigen sich dank dieser sorgfältigen juristischen Absicherung weder der Tötung durch Unterlassen noch der unterlassenenen Hilfeleistung schuldig gemacht hatten. Informationen: Putz & Steldinger, Medizinische Sozietät, Quagliostr. 7, 81543 München, Tel. 089 – 652007



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