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Ambulante Palliativversorgung

11. Mai 2009

In NRW sollen kuenftig weit mehr Menschen als bisher mit professioneller Begletiung zu Hause sterben koennen. Wie die WAZ im April berichtete, fordern alle Fraktionen des Landtages von der Landesregierung eine Initiative zum Ausbau ambulanter Hilfsdienste zur Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Angehoerigen. In einem gemeinsamen Papier verlangen CDU, SPD, FDP und die Gruenen, „die Menschenrechte Sterbender“ staerker in den Mittelpunkt zu ruecken.

Trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahren sei die Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in der aerztlichen und pflegerischen Ausbildung immer noch nicht hinreichend verankert. Dies muesse die Landesregierung fuer die Zukunft sicherstellen. Auch der neuerdings bestehende Rechtsanspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung muesse „fuer eine verbesserte Versorgung in NRW genutzt werden“. Palliativmedizin muesse fester Bestandteil des Gesundheitswesen werden, Hospizdienste sollen kuenftig besser gefoerdert werden. Die Landtagsfraktionen kritisieren die Krankenkassen, weil diese ihre Budgets fuer ambulante Hospizarbeit in NRW derzeit nicht voll ausschoepften. Die Landesregierung soll sicherstellen, dass die Kassen „diese dringend benoetigten Mittel zukuenftig vollstaendig zur Verfuegung stellen“.



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