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Alzheimer Gesellschaften in Nordrhein-Westfalen: „Höchstens fünf Arzneimittel“

03. Jul 2013

Der Landesverband der Alzheimer-Gesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW) fordern die Einführung eines „Arzneimittelrisiko-Managements“ in den Heimen. Zumindest einmal im Jahr sollte die Medikamentenliste eines jeden Bewohners kritisch durchforstet werden, sagte der 1. Vorsitzende Wilhelm Stuhlmann in Düsseldorf im Rahmen einer Fachtagung. Laut Stuhlmann, der Arzt für Neurologie und klinische Geriatrie ist, solle dabei die „geriatrische Fünf“ die Regel sein: Menschen jenseits des 65. Lebensjahrs sollten nicht mehr als fünf Wirkstoffe einnehmen. Manchmal nähmen die Senioren noch jahrelang diejenigen Medikamente zu sich, die ihnen früher bei einem Krankenhausaufenthalt verschrieben worden seien. Darüber hinaus forderten die nordrhein-westfälischen Alzheimer Gesellschaften, das Thema zu einem Schwerpunkt bei der Ausbildung zu den Pflegeberufen zu machen und die Dokumentation zur Arzneimittelgabe besser und effektiver zu gestalten. Unerlässlich sei zudem die elektronische Gesundheitskarte – mit ihr könne rasch ermittelt werden, wie es um die medikamentöse Versorgung bestellt sei. www.alzheimer-nrw.de

(Quelle: carekonkret)



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