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Alzheimer Forschung – Früherkennung

11. Jan 2012

In der Forschungsstelle Leipzig des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf wird die Früherkennung der Alzheimer-Krankheit vorangetrieben. Die Forscher haben eine radioaktiv markierte Substanz auf Basis einer in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vorkommenden Verbindung entwickelt, die die Untersuchungszeit erheblich verkürzt. Mit der an der Forschungsstelle entwickelten Sustanz lässt sich die Abnahme der Nikotinrezeptoren im Gehirn messen. Sie binden den Botenstoff Acetylcholin. Dieser sorgt im gesunden Hirn dafür, dass Informationen zwischen den Nervenzellen weitergeleitet werden – ein Vorgang, der bei Alzheimer-Patienten immer mehr zum Erliegen kommt. Die Alzheimer-Forschung geht davon aus, dass die Anzahl der Nikotinrezeptoren bereits in der Anfangsphase der Erkrankung abnimmt. Die Rezeptoren eignen sich daher ideal als Zielstrukturen für die Früherkennung von Alzheimer-Demenz.



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