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19.
Jun
2019

Palliative Versorgung von Menschen mit Demenz

Am Lebensende und in der Sterbephase können Menschen mit fortgeschrittener Demenz ihre Bedürfnisse nicht mehr mitteilen. Deshalb ist die Unterstützung durch spezialisierte Palliativmediziner und Palliativpflegekräfte sowohl für Angehörige als auch für die Pflegekräfte in den Einrichtungen eine große Entlastung. Mit ihrem Infoblatt „Palliative Versorgung von Menschen mit fortgeschrittener Demenz“ informiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) über die Sterbephase im Endstadium einer Demenz, über die Entscheidungen, die in dieser Phase getroffen werden müssen, und über die Möglichkeiten der Unterstützung durch Palliativ-Teams. Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid von der TU München, die das Informationsblatt für die DAlzG verfasst hat, sagt: „Es kommt vielzu häufig vor, dass Demenzkranke am Lebensende unnötigerweise ins Krankenhaus gebracht werden, weil Angehörige, aber auch Pflegekräfte im Heim durch die Vorgänge in der Sterbephase beunruhigt sind.“ Das Informationsblatt steht auf der Homepage (deutsche-alzheimer.de/index.php?id=240) kostenlos zur Verfügung.

(Quelle: CAREkonkret)

18.
Jun
2019

In der Altenhilfe fehlen 4 268 Vollzeitkräfte

Der Pflegekräftemangel hat in Nordrhein-Westfalen noch deutlich zugenommen: 2018 hätten in NRW in der Altenhilfe 4 268 Vollzeitkräfte gefehlt. Das geht aus einem Bericht von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an den Gesundheitsausschuss des Landtags hervor. Insgesamt fehlten 10 000 pflegerische Vollzeitkräfte im Gesundheitswesen. Die Lücke sei damit um 7 700 Vollzeitkräfte größer geworden – im Vergleich zur Analyse von 2015, der zufolge 2 300 Vollzeitkräfte gefehlt hatten. Im Einzelnen würden in der Gesundheits- und Krankenpflege aktuell 5 160 Pflege-Vollzeitkräfte mehr benötigt, in der Kinderkrankenpflege 665 und in der Altenpflege 4 268 Vollzeitkräfte. Die Ausbildungszahlen in der Altenpflege seien zuletzt stark gestiegen, auch in der Kranken- und Kinderkrankenpflege müsse viel mehr ausgebildet werden.

(Quelle: CAREkonkret)

17.
Jun
2019

Ein Blick in die aktuelle Statistik

Mit Blick auf die aktuelle Pflegestatistik zeigt sich der beträchtliche Anteil von privaten Pflegeunternehmen an der Versorgungslandschaft, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP deutlich wird. Demnach wurden von den 14 480 (teil-) stationären Pflegeeinrichtungen (Stand: Ende 2017)  6 167 von privaten Anbietern betrieben. Dies waren 43 Prozent aller stationären Einrichtungen. Ende 2017 wurden 356 000 Pflegebedürftige in privaten Altenheimen gepflegt. Dies waren 39 Prozent aller Pflegebedürftigen. Im ambulanten Bereich ist der Anteil der Privaten noch höher: Von den 14 050 Pflegediensten (Stand: Ende 2017) wurden 9 243 von privaten Anbietern betrieben (66 Prozent), Ende 2017 wurden 428 000 Pflegebedürftige durch private Pflegedienste gepflegt – 52 Prozent aller durch Pflegedienste gepflegten Pflegebedürftigen. Von den insgesamt 1,16 Millionen Beschäftigten in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sind 498 000 (43 Prozent) bei privaten Anbietern beschäftigt.

(Quelle: CAREkonkret)

14.
Jun
2019

Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

Viele Krebspatienten befürchten, dass durch Wärme jeglicher Art die Tumorerkrankung erneut ausbrechen oder sich beschleunigen könnte. Eine weitere Sorge: Tumorzellen könnten sich durch Massieren, Drücken oder Kneten im Körper verbreiten. „Für beides gibt es derzeit keine belastbaren Beweise. Wir empfeheln aber grundsätzlich im Vorfeld ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt“, so Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Ein heißes Bad oder ein Saunagang können jedoch den Kreislauf belasten. Denn während und oft auch noch nach einer Behandlung verkraftet der Körper zu viel Wärme eventuell nicht. In Anbetracht der besonderen Situation von Krebspatientinnen und -patienten sei es daher ratsam, vorsichtig zu sein, so Weg-Remers. „Bei der Entscheidung für bestimmte Wellnessangebote ist immer die indviduelle Situation des Patienten ausschlaggebend.“ So hat etwa der eine Patient trotz Strahlen- oder Chemotherapie keine Probleme mit der Haut, der andere hingegen zeigt nach einer Fangopackung starke Hautreaktionen. Wurden Lymphknoten entfernt oder berstrahlt, steigern Wärme oder unsachgemäße Manipulation das Risiko für ein Lymphödem. Auch eine mögliche Allergiegefahr durch ätherische Öle oder die zu erwartende Keimbelastung in Schwimmbädern und Wellness-Einrichtungen können insbesondee für Krebspatienten problematisch sein. Diese sollten sich für eine Einschätzung an den behandelnden Arzt wenden. Weitere Informationen unter: www.krebsinformationsdienst.de

(Quelle: Einblick)

13.
Jun
2019

Modellversuch in Pflegeheimen

In einem bundesweiten Modellprojekt, das durch die Krankenkasse Barmer koordiniert wird, wird getestet, obVideospiele Pflegebedürftige körperlich und geistig fit halten. Die Spiele ahmen lebensnahe Situationen, zum Beispiel eine Motorradfahrt oder einen Ausflug auf die Kegelbahn, nach. Gesteuert werden sie über Körperbewegungen, die von einer Spezialkamera aufgenommen werden. So sollen Beweglichkeit, Konzentration und Ausdauer gefördert werden. Bundesweit nehmen insgesamt 100 Pflegeeinrichtungen an dem Projekt teil. Für den Test werde den Heimen die Spielkonsole ein Jahr lang zur Verfügung gestellt, bei Interesse könnten sie sie anschließend kaufen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Berliner Charité und der Alice Salomon Hochschule Berlin.

(Quelle: CAREkonkret)

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