Wir helfen Ihnen dort zu sein, wo Sie am liebsten sind - zu Hause

15.
Jun
2018

Anteil liegt bei knapp elf Prozent

Der Anteil ausländischer Altenpflegekräfte ist binnen vier Jahren von knapp sieben auf elf Prozent gestiegen. Die Branche setze angesichts des Fachkräftemangels zunehmend auf Arbeitnehmerinnen aus Kroatien, Polen oder Rumänien, erklärte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch vergangener Woche in Nürnberg. Auf 15 800 freie Stellen für examinierte Altenpfleger kamen im April lediglich 3 000 Arbeitssuchende, erklärte die BA anhand aktueller Zahlen. Das Beschäftigungsplus fällt in der Pflegebranche höher aus als in der Wirtschaft insgesamt. Während in den vergangenen Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse laut BA-Zahlen insgesamt um neun Prozent gestiegen ist, waren es in der Pflege zwölf Prozent. Aktuell sind 1,6 Millionen Frauen und  Männer in der Alten- und Krankenpflege beschäftigt, 174 000mehr als noch vor vier Jahren.

(Quelle: CAREkonkret)

14.
Jun
2018

Kenn die Wirkung!

Wer kennt das nicht? Nach einem langen Arbeitstag im Büro schmerzt der Kopf. Ein Meeting jagte das nächste, die Pause an der frischen Luft fiel aus. Irgendwie wurde dann auch noch das Trinken vergessen. Und jetzt sind die Kopfschmerzen unerträglich. Dabei steht der rund einstündige Heimweg durch den Berufsverkehr noch bevor. Abhilfe soll die Schmerztablette schaffen. Aber Vorsicht! Auch wenn Medikamente die Schmerzen und Beschwerden lindern, haben sie Nebenwirkungen. Diese können so stark sein, dass sie sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Mögliche Folgen sind: Müdigkeit, verlangsamte Reaktion und Einschränkung bei der Wahrnehmung von Abstand und Geschwindigkeit. Informationen und Tipps zum Thema „Medikamente im Straßenverkehr“ hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf seiner Website zusammengefasst. ♦www.dvr.de/medikamente

(Quelle: arbeit + gesundheit)

13.
Jun
2018

Viele Infektionen vermeidbar

Zum internationalen Tag der Handhygiene am 5. Mai haben Hygienewissenschaftler darauf hingewiesen, dass durch eine bessere Handhygiene rund ein Drittel von Infektionen besonders in Krankenhäusern vermeidbar wäre. Im Bereich der ambulanten Pflege spielt eine verbesserte Hygiene vor allem in der außerklinischen Intensivpflege eine wichtige Rolle. Denn Katheter, Infusionen und Beatmungsgeräte seien ein Einfallstor für Keime, wenn behandelnde Pfleger die Hände nicht ausreichend desinfizieren würden. Deshalb könne es zum Beispiel ratsam sein, in bestimmten Fällen auf das Händeschütteln zu verzichten, rät der Leiter der Stabsstelle Krankenhaushygiene am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Friedemann Gebhardt. Desinfektionsmittel sollten rund 30 Sekunden einwirken. Auch ein gründliches Waschen der Hände vermindere die Infektionsgefahr.

(Quelle: CAREkonkret)

12.
Jun
2018

Zwang in der Pflege vermeiden

Am 18. April 2018 hat in Berlin unter dem Titel „Zwang in der Pflege. Von Heils- und Unheilsdynamiken“ die jährliche Kooperationsveranstaltung vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik und der Katholischer Akademie Berlin mit Fachkonsultation und öffentlichem Akademieabend stattgefunden. Die Veranstaltung griff die aktuelle Debatte um den Einsatz von Zwangsmaßnahmen in der Pflege auf. In Situationen von Pflege und Betreuung, insbesondere bei psychiatrischen Erkrankungen oder bei Personen mit starken körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen kann die Autonomie von Patienten und Pflegebedürftigen in verschiedener Weise eingeschränkt werden. Pflegebeziehungen bergen hohe Risiken, Probleme und Überforderungen mit der Anwendung von Gewalt und Zwang zu beantworten und die Integrität des Betroffenen zu verletzen. Nicht alle Anwendungen von Zwang seien jedoch illegitim: Selbstgefährdung wie auch Gefährdung anderer können Zwangsmaßnahmen rechtlich legitimieren, doch ist dieses Feld zugleich hoch umstritten. Diskutiert wurde daher vor allem die Frage, was auf politischer und praktischer Ebene geschehen muss, um Gewaltanwendung in der Pflege zu unterbinden, den Einsatz notwendig gebotener Zwangsmaßnahmen zu kontrollieren und möglichst zu reduzieren.

(Quelle: CAREkonkret)

11.
Jun
2018

Antrag auf Leistungen: Für Kassen gilt die 25 Arbeitstage-Frist

Pflegekassen müssen Pflegebedürftigen seit Jahresbeginn wieder innerhalb von 25 Arbeitstagen mitteilen, wie sie über ihren Antrag auf Pflegeleistungen entschieden haben. Darauf hat die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hingewiesen. In besonderen Fällen müsse die Mitteilung sogar noch schneller erfolgen. Wegen der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade war die 25 Arbeitstage-Frist 2017 ausgesetzt gewesen, sofern keine besonders dringende Entscheidung nötig war. Erfolgt der Bescheid der Pflegekasse nicht binnen dieser Frist und ist die Kasse für die Verzögerung verantwortlich, muss sie den Angaben zufolge für jede Woche nach Fristablauf 70 Euro an den Antragsteller zahlen. Dies gilt aber nicht, wenn der Versicherte im Pflegeheim lebt und bereits mindestens Pflegegrad 2 hat. „Bei uns haben sich viele Betroffene gemeldet, die teilweise monatelang auf die Begutachtung und die Entscheidung warten mussten“, erklärt Gisela Rohmann von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Es ist gut, dass die langen Wartezeiten nun vorbei sind und die Versicherten schnell wissen, wie sie die Pflege organisieren können.“

(Quelle: PflegePartner)

Newsletter